Die Geschichte unseres Vereins

Gründerzeit

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden im Zusammenhang mit der deutschen Freiheitsbewegung auch in unserer Heimat zahlreiche Schützenvereine, in denen das traditionelle Schützenwesen vergangener Jahrhunderte neu belebt wurde. Als dann 1827 durch Verfügung des Großherzogs von Oldenburg Holdorf ein selbstständiges Kirchspiel wurde, hatte der Gedanke des Schützenwesens auch in Holdorf Fuß gefasst. So soll der mündlichen Überlieferung zufolge schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch in Holdorf auf den Vogel geschossen worden sein. Der Schützenverein Holdorf beruft sich auf diese Tradition und legte 1861 als vermeintliches Gründungsjahr fest.

Dokumentarisch lässt sich die Gründung nicht belegen, da keine schriftlichen Unterlagen vorliegen. Den ersten Hinweis liefert die Teilungskarte der Holdorf- Handorfer Mark aus dem Jahre 1865, die aus der unkultivierten Gemeinheit die Parzelle "Der neue Schützenplatz" ausweist. Mit großer Sicherheit ist anzunehmen, dass es in den Jahren zuvor bereits einen "alten" Schützenplatz gab und dass zu dieser Zeit der Schützenverein Holdorf schon im Leben des Dorfes eine bedeutende Rolle innehatte. Weitere Erkenntnisse liegen dem Verein bisher nicht vor. So bleiben das genaue Gründungsjahr und die Namen der Gründungsväter weiterhin unbekannt. Auch über das Holdorfer Schützenleben ist aus diesen Jahren des Anfangs nichts bekannt.

Dies änderte sich mit dem Jahr 1888. Am 25. Januar 1888 richtete der Schützenverein durch seinen stellv. Präsidenten Heinrich Wernke über das Amt Vechta ein Gesuch an die Oldenburgische Staatsregierung und bat um Anerkennung des Vereins als juristische Person.

Dieser Aktenvorgang von 1888/89 war und ist für den Schützenverein Holdorf von großer Bedeutung: Zum ersten Mal zeigen sich die Schützen als wirklicher Verein. Sie haben gültige Statuten, die Mitgliedschaft und Vereinsleben regeln, klar umrissene Strukturen mit Vorstand und Versammlung, deren Rechte und Pflichten umschrieben sind, sie besitzen und verwalten ein Vermögen mit Grundbesitz (Schützenplatz), Bausubstanz (Hallen, Schießstand) und Inventarien. Überliefert sind die Namen der 41 Mitglieder des Vereins, die allesamt aus der Bauernschaft Holdorf stammten, und die Namen des Vorstands mit Hermann Bergmann, Heinrich Wernke, Heinrich Nienaber, Bernard Hilgefort und Heinrich Drühe.

Sinn und Zweck dieser aus Eingesessenen der Gemeinde Holdorf gebildeten Gesellschaft sollte es sein, sich im Gebrauche der Schießwaffen zu üben, das Interesse für die Schießkunst zu beleben und eine allgemeine patriotische Gesinnung zu hegen und zu fördern.

Die Abschrift der Erteilung der Rechte einer juristischen Person durch den Amtshauptmann Ramsauer, Vechta, vom 16. Februar 1889 ist neben den Statuten das älteste Dokument des Vereins. Das Datum dieses Aktenvorgangs wurde lange Zeit als das Gründungsjahr des Schützenvereins betrachtet.

Das wertvollste Andenken an die Gründerjahre ist die Königskette aus dem Jahr 1889, mit der bisher jeder König inthronisiert wurde. Die Namen von 109 Monarchen sind verzeichnet, unter ihnen die Großherzöge Nikolaus Friedrich Peter (1898) und Friedrich August (1910).

Ein tatkräftiger Vorstand legte den Grundstein für eine stetige Fortentwicklung des Vereins. Der Schützenverein gewann an Ansehen und Beliebtheit im Dorf. Steigende Mitgliederzahlen verdeutlichen es: 1894 hatte der Verein 58 Mitglieder, 1899 waren es bereits 94, erstmals in drei Kompanien unterteilt Die Schützenfeste wurden nun zu Volksfesten des gesamten Ortes. Auch die Jugend wurde schon früh mit der Schützentradition vertraut gemacht. Am Schützenfestsonntag gab es eine Kinderbelustigung mit kleinen Wettspielen und Preisen, und die Jungen kämpften um die Ehre des Kinderschützenkönigs und um Schießpreise.

Den vorläufigen Höhepunkt in der jungen Vereinsgeschichte bildete der 26. Juni 1898. Der Schützenverein Holdorf trug seinem Regenten, dem Großherzog Nikolaus Friedrich Peter, die Würde eines Schützenkönigs von Holdorf an. Der Fürst nahm dankend an. Groß war der Jubel in Holdorf. In Dankbarkeit über die Treue und Zuneigung seiner Untertanen schenkte er dem Verein ein reich verziertes kostbares Gewehr. Dieses fürstliche Geschenk wurde fortan in jedem Schützenfestumzug mitgeführt und von einem Schützen stolz der Öffentlichkeit präsentiert. Die Schützen gaben dem Gewehr den Namen "Der Großherzog". Leider ging es 1945 verloren.

Neues aus dem Vereinsleben erfahren wir erst wieder aus dem Jahr 1910. Die Oldenburgische Volkszeitung berichtet mit Datum vom 29. Mai 1910, dass der Verein beschlossen habe, eine neue Fahne anzuschaffen. Den Grund kennen wir nicht, auch ist unbekannt, was mit der alten Fahne geschah. Die feierliche Übergabe der Fahne, die sogenannte Fahnenweihe, sollte auf dem Schützenfest gefeiert werden. Der Pressemitteilung nach war es ein glänzendes Fest, das die Holdorfer Schützen zusammen mit den zahlreich erschienenen Schützen aus den Nachbarvereinen feierten. Und passend zu dieser Festfreude geschah es, dass der Verein Seine Königliche Hoheit, Großherzog Friedrich August, um die Ehre bat, die Schützenkönigswürde anzunehmen. Der Fürst nahm dankend an; ein insgeheim erhofftes fürstliches Geschenk blieb leider aus.

Im folgenden Jahr 1911 grassierte in vielen Gemeinden des Fürstentums die Maul- und Klauenseuche. Um die Gefahr der Übertragung der Seuche zu mindern, untersagte das Großherzogliche Amt Vechta die Durchführung des Schützenfestes in Holdorf am 21. u. 22. Mai. Die Schützen wollten spontan auf das Schützenfest nicht verzichten und machten am Himmelfahrtag einen Ausflug nach Wehdel zum dortigen Schützenfest. Nach Abklingen der Seuche wurde aber am 6. u. 7. August auch in Holdorf gefeiert.

Das Schützenfest im Jahr 1914 sollte am 7. u. 8. Juni als Jubelschützenfest zum 25jährigen Bestehen des Vereins gefeiert werden. Der Eifer beim Ausschmücken des Dorfes war besonders groß, denn den Gastvereinen wollte man einen würdigen Empfang bereiten. Die Nachricht, dass Großherzog Friedrich August mit dem Erbgroßherzog und einem großen Gefolge am Sonntag nach der Einweihung des Eisenbahner-Erholungsheims in Damme auch durch Holdorf fahren werde, spornte den Eifer an. Der Ort war festlich geschmückt, die Schützen aus Holdorf und aus den Gastvereinen waren angetreten und begrüßten mit Jubelrufen die Durchreisenden. Alle waren stolz, dass der Landesherr, Seine Königliche Hoheit Großherzog Friedrich August, dem Schützenfest einen solchen Glanz verlieh.

Das Vereinsleben zwischen den beiden Weltkriegen

Der erste Weltkrieg hatte in den Reihen der Holdorfer Schützen große Lücken hinterlassen. Viele waren im Kampf um Heimat und Vaterland gefallen. Ihre Namen stehen auf dem Ehrenmal eingraviert, das den Gefallenen zu Ehren 1920 errichtet wurde.

Nach einer Pause von fünf Jahren fand 1919 wieder ein Schützenfest statt. Laut gesicherter Überlieferung rief der seit 1914 amtierende König Josef Strunk seinen Untertanen zu: "Fast alle Throne dieser Welt sind gefallen, nur der Holdorfer nicht!"

Festmarsch 1934. Fahnenträger von l.n.r.: Heinrich Moormann, Heinrich Pille, Joh. Münzebrock

Ruhige Männer im Präsidium des Vereins, wie Josef Westermann, Heinrich Bavendiek, August Borgerding, August Koldehoff, Josef Bergmann, Bernhard Moormann, Josef gr. Schlarmann und Hermann Bavendiek verstanden es, den Verein zu hoher Blüte zu verhelfen. Seit 1927 berichtet das Protokollbuch von den wichtigsten Ereignissen.

Als im Jahre 1933 der Nationalsozialismus die Macht übernahm, hatte das auch Auswirkungen für den Schützenverein. Es waren nicht nur äußerliche Veränderungen mit Hitler Gruß, Hissen der Hakenkreuzfahne und der Reichssportflagge, die Einführung nationalsozialistischer Gliederungen, Zwangsverpflichtungen und verbindliche Schulungen, Parteimitgliedschaft. Die Gleichschaltung des gesamten öffentlichen Lebens begann. Jeder einzelne hatte sich einzuordnen.

Schon im Mai 1933 wurde durch Verfügung des Reichssportkommissars der Zusammenschluss aller Schießsport treibenden Verbände zum Deutschen Schießsportverband angeordnet. Noch im Juli 1933 wurde der Beitritt / die Eingliederung sämtlicher Schießsport treibenden Vereinigungen zum Deutschen Schießsportverband verfügt, die der Verein im Februar 1934 vollzog.

Der Schützenverein Holdorf blieb durch seinen Beitritt zunächst formal ein selbstständiger Verein. Er war Mitglied des Deutschen Schützenbundes, der wiederum eine Fachgruppe des Deutschen Schießsportverbandes war, und dieser bildete die Fachsäule 9 im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen, der Dachorganisation des gesamten deutschen Sports. Die Gliederung der Verbände geschah nicht nach Landesgrenzen, sondern nach Gauen, die in Kreise und Unterkreise gegliedert waren. So gehörte der Schützenverein Holdorf (nach Auflösung des Deutschen Schützenbundes) zum Unterkreis Vechta-Cloppenburg im Gau Nordsee (Weser-Ems, Hannover-Ost, Bremen) des Deutschen Schützenverbandes im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen.

In der Generalversammlung vom 18. November 1934 befasste sich der Verein mit einer weiteren Verordnung vom August 1934. Der Mitgliederversammlung des Vereins wurden wichtige Mitspracherechte entzogen. Der zukünftige Vereinsführer war alleiniger Vertreter des Vereins und bestimmte seine Mitarbeiter. Er musste der NSAP angehören oder zumindest "politisch zuverlässig" sein. Seine Wahl bedurfte der Zustimmung des Gauschützenführers.

Im Protokoll der Sitzung heißt es:

"Der Präsident verlas ein Schreiben des Reichssportbundes sowie des Deutschen Schützenbundes, wonach auch bei Schützenvereinen das Führerprinzip durchzuführen ist. Nach den vorliegenden Bestimmungen sind der Führer des Vereins und sein Stellvertreter, sowie zwei Kassenprüfer auf drei Jahre zu wählen. Der bisherige Präsident Josef gr. Schlarmann erklärte, dass er die Wahl des Vereinsführers nicht annehme. Es wurde daraufhin Heinrich Völkerding als Vereinsführer vorgeschlagen. Die Abstimmung ergab, dass Heinr. Völkerding einstimmig gewählt wurde. Als sein Stellvertreter wurde mit Stimmenmehrheit Heinrich Blomendahl gewählt. Sodann wurden als Schriftführer Hermann Liening und als Kassierer Heinr. Bavendiek einstimmig wiedergewählt."

Trotz der Eingriffe des Staates in die Organisation des Schützenvereins und des Schützenwesens nahm der Ablauf der Arbeit im Verein seinen gewohnten Verlauf. Im Verein fand ein auffallend reges Vereinsleben statt. Die freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarvereinen wurden ausgebaut, der "Viererbund" entstand. Größere Bedeutung wurde nun dem Schießsport beigemessen, der sich immer mehr zum "militärischen" Schießen in vier Anschlagarten entwickelte. In der Mitgliedschaft wurde zwischen den "Ausübenden" und den "sonstigen" Mitgliedern unterschieden.

Ab 1937 gab es im Schießsport nur noch eine "reichseinheitliche nationalsozialistische Dachorganisation", den Deutschen Schützenverband. Die neue Einheitssatzung schränkte die Rechte der Mitgliederversammlung erheblich ein und sicherte nun den Einfluss der Partei auf die Ernennung und Bestätigung der Vereinsführer. Wollten die Schützen den Schützenverein aufrechterhalten, konnten sie nur der neuen Satzung zustimmen. Viele Mitglieder waren der Auffassung, diese Einschränkungen im Interesse des Vereins, des Schießsports und ihres geliebten Schützenfestes hinnehmen zu müssen und zu können.

Heinrich Völkerding trat im Juni 1937 zurück. Heinrich Böckmann-Wiegel wurde von der Versammlung als Vereinsführer dem Gauschützenführer zur Ernennung vorgeschlgen. Er berief Josef Sommer zum Schriftführer und die Kompanieführer Bernard Liening, Bernard Echtermann und Eduard Beckermann in den Beirat. Die übrigen Ämter blieben wie bisher besetzt.

Alle Veranstaltungen des Vereins und seiner Sportgruppe mussten im Voraus geplant, gemeldet und genehmigt werden. Die Termine waren mit dem Ortsgruppenleiter der NSDAP abzustimmen. Ab Dezember 1938 wird durch Erlass des Führers der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen zum Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen und damit eine von der NSDAP "betreute" Organisation. Alles, was fortan in den Vereinen geschah, stand unter der Beobachtung der örtlichen Parteiorgane, musste mit ihnen abgesprochen und von ihnen genehmigt werden. Mit entsprechenden Druckmitteln konnte die Partei ihrerseits ihre Forderungen an die Vereine durchsetzen.

Das letzte Schützenfest vor dem zweiten Weltkrieg wurde am 16. und 17. Juli 1939 gefeiert. Schützenbrüder und Gäste aus dem gesamten Kreis waren gekommen, um mit ihren Holdorfer Kameraden ein großes Fest zu feiern. Es war das Jubelschützenfest zum 50jährigen Bestehen des Vereins.

 

Den älteren Schützenbrüdern ist die nun folgende Kriegszeit sicherlich noch in Erinnerung. Wie schon im ersten Weltkrieg, so konnten auch nun keine Schützenfeste mehr gefeiert werden. Die letzte Versammlung des Vereins fand am 10. Juli 1940 bei Frilling statt. Eine neue Einheitssatzung musste eingeführt werden. Den Mitgliedern wurden sämtliche Mitspracherechte genommen. Auch im Schützenverein wird der totale Führerstaat errichtet. Im Protokollbuch wird nur knapp vermerkt: "Die vom Gauschützenführer zugesandte Satzung wird befehlsgemäß angenommen."

Es wurde beschlossen, alle notwendigen baulichen Veränderungen für die Dauer des Krieges zurückzustellen. Der reine Schießbetrieb lief auch während der Kriegszeit befehlsgemäß weiter. Die "Ascha" -aktive Schießabteilung- bestand entsprechend den Meldelisten aus 31 Schützen, von denen 9 zum Militär eingezogen waren. 1944 wurde auch dieser Schießbetrieb eingestellt. Der Platz wurde an den RAD verpachtet.

Die Nachkriegszeit bis zum Jubeljahr 1961

Der furchtbare Zusammenbruch 1945 schien für alle Zeiten das Ende des Schützenwesens zu bedeuten. Wegen der Mitgliedschaft im NS-Reichsbund für Leibesübungen wurden alle Schützenvereine aufgelöst und ihr Vermögen unter Treuhandverwaltung gestellt. Die Gewehre mussten abgeliefert werden. Die Insignien des Vereins, die Königskette, das Diadem und die Vereinsfahne konnten von beherzten Schützenbrüdern durch die Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit gerettet werden.

Ab 1948 änderte die Militärregierung ihre Ansicht über die Schützenvereine und erlaubte auf Vermittlung des Vorsitzenden des Parlamentarischen Rates, Konrad Adenauer, die Neugründung von Vereinen und Verbänden, aber zunächst nur als "Schützenbruderschaft".

Heinrich Blomendahl und Josef Sommer nahmen die Gelegenheit wahr und luden in Absprache mit anderen Schützenbrüdern alle ehemaligen Mitglieder des Schützenvereins Holdorf für den 27. November 1949 zu einer Gründungsversammlung ein. 60 Personen waren anwesend, und 46 Schützenbrüder beschlossen die Neugründung des Vereins unter dem Namen "Schützenbruderschaft Holdorf", stimmten der Satzung zu und trugen sich in das Bruderschaftsregister ein. Ihr größtes Anliegen war, den traditionsreichen Schützenverein Holdorf neu zu gründen und ihm sein altes Vermögen zurückzugewinnen. Bereits wenige Tage später wurde die Vereinsgründung der britischen Militärregierung angezeigt, die keine Einwände erhob.

Der Vorstand setzte sich im Wesentlichen aus den Männern zusammen, die schon im alten Verein Führungsaufgaben innehatten: Präsident Josef gr. Schlarmann, Vizepräsident Heinrich Blomendahl, Kassierer Heinrich Bavendiek, Schriftführer Josef Sommer und Schützenmeister Alwin Böckmann.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres setzte eine aktive Mitgliederwerbung ein, die äußerst erfolgreich verlief. Innerhalb von vier Monaten stieg die Mitgliederzahl von 46 auf 215 an. Ein unglaublicher Erfolg, aber auch ein deutliches und schönes Zeichen, wie tief der Schützenverein Holdorf nach den bitteren Jahren des Krieges und der ersten Nachkriegszeit noch im Bewusstsein der Menschen verankert war.

Dieser Vorstand ging als erstes daran, dem Verein sein Vermögen zurückzugewinnen. In Verhandlungen mit der Militärregierung und dem Niedersächsischem Landesamt für die Beaufsichtigung gesperrten Vermögens gelang es am 7. Juli 1950 auf einer öffentlichen Sitzung in Celle, das gesamte Vereinsvermögen kostenfrei wieder zu erlangen. An dieser historisch bedeutsamen Fahrt nahmen vom Schützenverein Holdorf teil: Präsident Josef gr. Schlarmann, Kassierer Heinrich Bavendiek, Schriftführer Josef Sommer und Josef Harpenau.

Angeregt von den Schützenfesten der alten Freunde aus Wehdel-Grönloh und Langwege und gegen den Widerstand des Vorstandes beschloss die Versammlung schließlich, das Schützenfest 1950 am 16. und 17. Juli in althergebrachter Weise zu feiern. Da Feuerwaffen und Kugelbüchsen noch verboten waren, schoss man zunächst mit dem Luftgewehr. Die Schießstände und Gewehre wurden von den Freunden geliehen.

Der letzte Vorkriegskönig Bernhard Neteler war inzwischen verstorben. Für ihn wurde Bürgermeister Hermann Grote einstimmig zum Reichsverweser gewählt und mit der Regentschaft bis zum ersten Schützenfest betraut. Auf diesem Fest wurde er durch den Fuhrunternehmer Josef Harpenau abgelöst.

Dieses erste Schützenfest, auf das naturgemäß das ganze Dorf gewartet hatte, nahm einen glänzenden Verlauf. Es zeigte sich, dass das Schützenfest nichts von seiner Volkstümlichkeit eingebüßt hatte, sondern zu einem verbindenden Element im Gemeindeleben wurde. Galt es doch, die vielen Vertriebenen in die Gemeinschaft aufzunehmen. So fanden sich alle Bürger der Gemeinde ohne Unterschied von Rang und Stand, Politik und Religion zu diesem Fest der Dorfgemeinschaft zusammen. Dass so etwas in unserer Gemeinde möglich wurde, ist dem Schützenverein zu verdanken, dessen Ziel es ja ist, die Dorfgemeinschaft zu pflegen. Alljährlich fand nun Mitte Juli das Schützenfest statt. Die einzelnen Kompanien erhielten starken Zuwuchs. Bereits 1954 wurde eine Jungendkompanie gebildet, deren Führung Emil Völkerding übernahm. In dieser Kompanie wurden alle Jugendlichen aufgenommen, die aus der Schulpflicht entlassen waren und das 21. Lebensjahr noch nicht überschritten hatten.

Auch aus dem Ortsteil Handorf-Langenberg trat eine sehr starke Kompanie an. Beim Ausmarsch bewegte sich ein stattlicher Festzug durchs Dorf. Als aber 1959 in Handorf-Langenberg ein eigener Schützenverein gegründet wurde, trat die 4. Kompanie Handorf - Langenberg aus der Schützenbruderschaft Holdorf aus.

Schon lange war überlegt worden, die Kompanieeinteilung des Regiments neu zu ordnen und die Zuordnung nach Wohnbereichen vorzunehmen. Gleichzeitig hatte sich 1961 im Ortsteil Holdorf-Bahnhof eine neue 4. Kompanie unter der Führung von Hauptmann August Themann gebildet. Inzwischen hatte auch ein Wechsel im Vereinsvorstand stattgefunden. Alwin Böckmann war bereits seit 1952 zum Präsidenten gewählt worden, seit 1957 fungierte Alfred Wernke, zu der Zeit Gemeindedirektor, als Vizepräsident. Walter Bavendiek hatte das Amt des Kassierers inne. Unter diesem Vorstand wurde ein Gesamtbauplan für die Schützenplatz-Anlage erstellt, der auch nach und nach verwirklicht wurde.

Die Generalversammlung des Vereins beschloss 1960 die Umbenennung der "Schützenbruderschaft Holdorf e. V." in "Schützenverein Holdorf von 1861 e. V.". So konnte man gut gerüstet das Jubelfest zum 100jährigen Bestehen im Jahre 1961 vorbereiten. Sämtliche Nachbarvereine wurden zu diesem Fest eingeladen, das am 15., 16. und 17. Juli 1961 stattfand. Unsere Heimatzeitung, die Oldenburgische Volkszeitung, berichtete am 20. Juli in großer Aufmachung. Wir zitieren auszugsweise:

"Schützen-Jubeltage der Kameradschaft und Fröhlichkeit
Glanzvolle Hundertjahrfeier - Jubelkönig Albert II. regiert
Am Dienstagmorgen ging unter der Regierung von König Albert II. das glänzendste Schützenfest zu Ende, das Schützen, Einwohner und Gäste je in Holdorf miterlebt haben. Rund 2000 Zuschauer säumten am Sonntag die Festzugsstraße, um dieses imposante Bild des Jubiläumsfestes zu sehen. Die Teilnahme von rund 800 Schützen, davon allein 500 Auswärtigen, mit 10 Fahnenabordnungen und 10 Majestäten, die zum größten Teil in der Kutsche mitfuhren, gaben dem Zug eine besonders festliche Note."

Dieses Jubelfest war somit glanzvoller Höhepunkt und damit ein würdiger Abschied der ersten 100 Jahre des Schützenvereins Holdorf.

Von 1961 bis 1986

Schon bald nach dem Jubelfest erkrankte Präsident Alwin Böckmann. Mit seinem Tod am 8. Januar 1964 verlor der Verein einen Schützenbruder, der sich in über 20 Jahren hervorragende Verdienste um den Verein erworben hatte. Auf der folgenden Generalversammlung am 02. Februar 1964 wurde Gemeindedirektor Alfred Wernke mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Dieses Amt übte er über viele Jahrzehnte in Vollendung aus.

In den folgenden Jahren konnte die stetige Aufwärtsentwicklung des Schützenvereins fortgesetzt werden. Im Jubiläumsjahr 1961 hatte der Verein 298 Mitglieder. Im Laufe der nächsten Jahre verdoppelte sich diese Zahl.

Mit den steigenden Mitgliederzahlen wurden wieder einmal die räumlichen Verhältnisse auf dem Schützenplatz zu klein. Im Jahre 1968 wurden die beiden Hallen durch eine dritte verbunden, so dass insgesamt ein Hallenpotential von 1153 Quadratmetern zur Verfügung stand. Die Schießhalle wurde ebenfalls erweitert, indem ein fast 100 Quadratmeter großer Raum angebaut wurde, der auch als Luftgewehrstand diente.

Neben den vielfältigen Aufgaben bei der Platzgestaltung förderte der Verein auch kameradschaftliche und freundschaftliche Beziehungen. So wurden 1974 erste Kontakte zur Schützenbruderschaft St. Sebastian in Olfen geknüpft, die im Laufe der letzten Jahre durch Besuche und Gegenbesuche vertieft wurden. Zwischen den Schützenvereinen unserer Gemeinde, Holdorf, Fladderlohausen und Handorf-Langenberg, wird jedes Jahr Gemeindepokal ausgeschossen. Um auch die Jugend stärker an den Schießsport heranzuführen, wurden nicht nur Preisschießen durchgeführt, sondern auch, zusammen mit der Jugend des Schützenvereins Fladderlohausen, ein Pokalwettkampf.

Das Jubelfest 1986

Schon früh wurde mit den Vorbereitungen für das Jubelschützenfest begonnen und ohne Zeitdruck beendet. Alles war rechtzeitig fertig: Die neue Vereinsfahne war eingetroffen, die Festschrift erschienen, 17 geladene Gastvereine hatten zugesagt, die Musik war bestellt, Schützenplatz und Festhallen waren vortrefflich herausgeputzt worden. Viele Schützenbrüder hatten in freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen ihr Bestes gegeben.

König Kurt I. begrüßt die im Sportstadion angetretenen Schützen

Entsprechend großartig verlief das Fest: Das Wetter passte, die Gastvereine waren mit vielen Schützen erschienen. Die sechs Musikkapellen und der Reiterfanfarenzug Visbek spielten nicht nur zünftig auf, sondern brachten auch viel Farbe in den Festumzug

Hier auf dem Schützenfestsamstag gründeten elf Frauen in fröhlicher Weinlaune die Damenschießgruppe. Die "Gründungsurkunde" ist ein Ausriss aus einer Papiertischdecke, auf der sich die elf Damen verewigt hatten.

Die Entwicklung des Vereins ab 1986

Seit Beginn der 80er Jahre wurde immer deutlicher, dass die Schießhalle nicht mehr zeitgemäß war. Es fehlte vor allem eine Zentralheizung, aber auch die sanitären Anlagen entsprachen nicht mehr den Anforderungen.

Präsident Alfred Wernke entwickelte mit Architekt Bernhard Sieve ein Konzept, die Schießhalle zu modernisieren. Als sich beim Nachschießen 1987 auf dem KK-Stand um Haaresbreite ein Schießunfall ereignete, wurde den Verantwortlichen bewusst, dass auch hier keine ausreichende Sicherheit gegeben war.

In den folgenden Vorstandssitzungen wurden die Weichen für einen kompletten Neubau der Schießhalle mit modernen Schießständen gestellt. Ein Bauausschuss erarbeitete zusammen mit dem Vorstand und dem Architekten, Schützenbruder Helmut Völkerding, ein schlüssiges Konzept.

Die Finanzierung des Bauvorhabens lag bei unserem Schatzmeister Walter Bavendiek in guten Händen. Die Gemeinde Holdorf unterstützte die Errichtung einer modernen Schießsportanlage mit einem ansehnlichen Zuschuss. In einer Mitgliederbefragung baten die Kompanieführungen jeden Schützenbruder um Arbeitsleistung, eine Spende und den Kauf von Bausteinen. Der Erfolg war so überwältigend, dass die Generalversammlung am 31. Jan. 1988 grünes Licht erteilen konnte.

Schon Ende 1987 ließen sich 9 Vereinsmitglieder in Oldenburg zu amtlich beglaubigten Schießwarten ausbilden. Der Vorstand ging - ja auch mit Recht - davon aus, dass mit dem Bau der neuen Anlage der Schießsport in Holdorf starken Aufschwung nehmen würde.

Die einjährige Bauphase von Juli 88 bis Juli 89 musste nur kurz unterbrochen werden, da im Rahmen der 800-Jahrfeier der Gemeinde Holdorf auf unserer Anlage die erste Holdorfer Gewerbeschau stattfand. Wieder einmal zeigte sich, wie wertvoll unser Platz wegen seiner zentralen Lage für die Allgemeinheit ist. Dennoch gingen die Arbeiten zügig voran; die freiwillige Mithilfe unserer Schützenbrüder, ob alt oder jung, war großartig.

Am 7. Juli 1989 wurde in einer Feierstunde die neugestaltete Anlage eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Gäste und Besucher beglückwünschten uns, voll der Bewunderung und Anerkennung für die geleistete Arbeit.

Einweihung der Schießsportanlage

In den Jahren 1982 bis 1988 traten viele ältere verdiente Mitglieder von ihren Posten zurück. Junge Schützenbrüder traten an ihre Stelle. Gerade ihnen verdankt der Verein neue Impulse. Anfang der 90er war der Umbruch vollzogen.

Einen besonderen Einschnitt stellten die Rücktritte unseres Präsidenten Alfred Wernke im Jahr 1993 und des Schatzmeisters Walter Bavendiek 1996 dar: ein erfolgreiches Gespann, das über Jahrzehnte den Verein geführt hatte, beginnend mit den Neuanfängen nach dem Krieg. Präsident Heinrich Baumann würdigte die großen Verdienste, lobte ihren Einsatz und ihre Treue, ihre stete Kameradschaft und ihren Weitblick und zeichnete sie mit dem Großherzog - Orden aus.

 

Die Regimentsführung lag nun nach der Zeit "der alten Kämpen" Heinrich Völkerding, Franz Böckmann, Heinrich Kampers und Aloys Echtermann seit 1992 in jüngeren Händen. Rolf Werner, seit 1987 Stellvertreter, war seit 1992 Regimentskommandeur. Mit Sigrid Dinkgrefe wurde 2002 die erste Frau in den Vorstand gewählt.

Unter den Schützenbrüdern Manfred Klöpper und Uwe Landwehr wurde 1996 in den neuen Baugebieten die "5. Kompanie Bäkeesch" gegründet.

Um die Kommunikation zwischen dem Vorstand und den Schützenbrüdern und - schwestern zu fördern und den Verein und seine Arbeit sowohl in als auch außerhalb der Gemeinde bekannt zu machen, richtete Schützenbruder Nicolas Vogt 2004 eine stark besuchte Internet - Seite ein. Alle Schützenbrüder sind zur Mitgestaltung herzlich eingeladen.

Im Herbst des Jahres 2004 konnte unser Schützenverein den größten sportlichen Erfolg seiner Geschichte verzeichnen. Mit Josef Thöle, Alfons gr. Kamphake und Gerd Middendorf stellte unser Verein die Deutschen Meister der Seniorenklasse A in der Disziplin Luftgewehr Auflage. Josef Thöle wurde zudem Deutscher Vizemeister in der Einzelwertung.

Im Jahr 2005 stellte sich Präsident Heinrich Baumann nicht zur Wiederwahl. Da mit ihm noch weitere drei Mitglieder aus dem Vorstand ausschieden, war der Weg frei, einen Umbruch zu starten. So wurde auf der Generalversammlung am 28. Februar 2005 ein deutlich verjüngter Vorstand gewählt. Neuer Präsident wurde Richard Zumloh. Durch die Unterstützung "alter", erfahrener Vorstandsmitglieder war der Weg frei, um die Zeichen auf "Zukunft" zu stellen.

Am 16. Oktober 2005 bescherte unser Schützenbruder Werner Sporkmann den größten sportlichen Erfolg eines Einzelschützen auf nationaler Ebene. Mit unglaublichen 300 Ringen errang er die Deutsche Meisterschaft in der Disziplin Luftgewehr-Auflage bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Dortmund. Dieses famose Ergebnis wurde durch einen vierten Platz von Gerd Middendorf noch abgerundet. Auch er hatte 300 Ringe erzielt. Die Feierlichkeiten in Holdorf dauerten bis tief in die Nacht an. Einige Monate später stellte Werner Sporkmann dann bei den Kreismeisterschaften mit 300 Ringen in der gleichen Disziplin seine bestechende Form unter Beweis und zeigte wieder einmal, dass alle Titelanwärter in der Seniorenklasse grundsätzlich aus Holdorf kommen.

Werner Sporkmann - Deutscher Meister 2005 in der Disziplin LG-Auflage

Wegen des desolaten Bauzustands der alten Festhallen wurde 2006 das Schützenfest zum ersten Mal in einem Großzelt gefeiert. Die Erfahrungen waren gut, das Feiern angenehm, denn der Besuch war großartig und die Stimmung im Festzelt prächtig. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins waren die Mädchen zum Schießen um den Kinderkönig zugelassen. Sie legten sich sofort mächtig ins Zeug und stellten mit Lara Dinkgrefe die erste Königin.

Gleich nach dem Fest begannen die Bauarbeiten am Kleinkaliberstand. Diese Arbeiten waren aufgrund der notwendigen Schießstandabnahme und der Änderungen im Waffengesetz notwendig geworden. Schießwart Rolf Kettelmann konnte sich auf seine Helfer verlassen. Die behördliche Abnahme erfolgte ohne Beanstandung.

Im Mai 2007 begann der endgültige Abriss der Festhallen. Alle Gebäudeteile einschließlich der Umkleide und der Küche fielen den Abräumbaggern zum Opfer. Stück für Stück verschwand das zuletzt 1300 m² große Gebäude. Ein Stück alter Schützenplatzgeschichte ging zu Ende. Über 100 Jahre hatte an dieser Stelle das Tanzzelt gestanden.

Gleichzeitig wurde heftig um das Für und Wider zum Bau eines Dorfgemeinschaftshauses gestritten, bis der Vorstand in 2008 eine endgültige Entscheidung herbeiführte. Aufgrund der entwickelten Vorstellungen von einem Gemeinschaftshaus bei Berücksichtigung aller Bauauflagen war der Kostenrahmen auf 680 000 € angestiegen, eine Summe, die vom Schützenverein unter Berücksichtigung der zugesagten Zuschüsse, der geplanten Kreditaufnahme und der zugesagten Spenden und Arbeitsleistungen nicht getragen und finanziert werden konnte. Im Februar 2009 wurde das Projekt aufgegeben.

Auf der Mitgliederversammlung 2008 stellten die Schützen ihrem wiedergewählten Präsidenten Richard Zumloh eine fast durchweg neue Vorstandsriege zur Seite:

Richard Zumloh (Präsident), Nicolas Vogt (stellv. Präsident), Robert Hemmelgarn (Schatzmeister), Frank Schlarmann (stellv. Schatzmeister), Sigrid Dinkgrefe (Schriftführerin), Jan-Dierk Brand (stellv. Schriftführer), Andreas Prues (Platzkommandant), Bernd Klostermann (stellv. Platzkommandant), Rolf Kettelmann (Schießwart), Michael Thöle (stellv. Schießwart), Uwe Landwehr (Regimentskommandeur), Stefan Trimpe (stellv. Regimentskommandeur), Inge Horstmann (Frauenbeauftragte), Paul Lindemann (Jugendbeauftragter), Willi Helms (Knobelwart), Christian v. Lehmden (Musikmeister), Gerd Middendorf (Jugendschießwart), Heinz Heiker und Werner Westermann (Ehrenmitglieder).

Das gesamte Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der umfangreichen Sanierung der Schießhalle. Das Dach der der Schießhalle wurde erneuert, die Außenfassaden neu gestrichen, und ein neuer Thron für die Könige des Vereins wurde errichtet. Ermutigt von der positiven Kritik vieler Festbesucher wurden die Arbeiten an der Halle bis in den Herbst hinein fortgesetzt. Im folgenden Jahr begann die Neugestaltung des Schützenplatzes. Das alte Pflaster wurde aufgenommen und auf Paletten gestapelt. Danach wurde der Höhenausgleich zwischen den beiden Platzebenen vorgenommen und die alte Begrenzungsmauer abgerissen. Nach fachgerechter Beratung durch einen Förster wurden die kranken Bäume entfernt und das Wurzelwerk gerodet, so dass spätere Neuanpflanzungen möglich sind. Begrenzungsmauern wurden errichtet, Bordsteine gesetzt, das Pflaster verlegt, Ableitungs- und Versorgungsleitungen für Wasser und Elektrizität wurden nicht vergessen. Alles in allem: Ein schlüssiges und ansprechendes Gesamtkonzept wurde verwirklicht. Den wenigen eifrigen Helfern und den beiden Platzkommandanten müssen wir für ihre tolle Leistung höchste Anerkennung zollen.Die Neugestaltung des Platzes wurde dann im Frühjahr 2011 mit der Einzäunung des gesamten Schützenplatzgeländes und der Erneuerung der Eingangstore fortgesetzt. Auch einige Neuanpflanzungen wurden getätigt.- Jetzt ist der Schützenplatz wieder das, was er immer war: eine grüne Oase im Herzen der Gemeinde

Ehrungen verdienter Schützenbrüder

Unserem Expräsidenten Heinrich Baumann, Träger des Alfred-Wernke-Gedächtnispreises 2005, wurde 2005 vom Präsidenten des Deutschen Schützenbundes wegen besonderer Verdienste um das deutsche Schützenwesen das Protektor-Abzeichen in Silber verliehen. Der Präsident des Schützenkreises Vechta, Walter Thie, zeichnete ihn nun auf dem Schützenfest 2010 für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Führungsspitze unseres Vereins mit der Goldenen Ehrennadel des Oldenburger Schützenbundes aus.

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Gerhard Middendorf schied nach 20 Jahren als Jugendschießwart auf eigenem Wunsch aus dem Vorstand aus. In einer sehr emotionalen Laudatio lobte der Vizepräsident Nicolas Vogt die Verdienste und Erfolge des Schützenbruders und überreichte ihm im Namen des Protektors des Deutschen Schützenbundes Andreas Prinz von Sachsen - Coburg und Gotha und im Namen des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Josef Ambacher zusammen mit Präsident Richard Zumloh das Protektorabzeichen in Silber.

In den verschiedenen Gremien und Gruppen stehen die Vorbereitungen für das Jubelfest 2011 kurz vor dem Abschluss. Eine neue Chronik berichtet ausführlich über die 150jährige Geschichte unseres Vereins. Sie liegt druckfrisch vor und wird in den nächsten Wochen zum Erwerb angeboten.

Der Schützenverein Holdorf ist für die Feier seines 150jährigen Bestehens gut gerüstet und erwartet voll Freude seine Gäste aus nah und fern, um mit ihnen allen unbeschwerte fröhliche Schützenfesttage zu feiern.

Termine

11.12.2017
Monatsschießen mit Weihnachtsfeier Heideschützen

18.12.2017
Preis- und Übungsschießen 3.Kompanie

08.01.2018
Monatsschießen Heideschützen







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